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Ich hatte keine Kontrolle über mein Leben,
Ich hatte keine Kontrolle über mein Leben,
Ich hatte keine Kontrolle über mein Leben,
Ich hatte keine Kontrolle über mein Leben,
Ich hatte keine Kontrolle über mein Leben,
Ich hatte keine Kontrolle über mein Leben,
aber endlich lebe ich wieder.
aber endlich lebe ich wieder.
aber endlich lebe ich wieder.
aber endlich lebe ich wieder.
aber endlich lebe ich wieder.
aber endlich lebe ich wieder.

GERHARD, 56 JAHRE*

Das Leben war eine Zumutung. Ich hab‘ gesoffen, hatte Schulden und war unberechenbar. Alle hassten mich. Der Vermieter, die Nachbarn, alle wollten mich auf die Straße setzen. Nannten mich den Psycho oder Alki, hatten Angst vor mir. Ich hatte nichts, gar nichts. Nur der Rausch war gut. Damit ließ es sich aushalten.

Ich hatte keine Kontrolle über mein Leben - es war nicht lebenswert. Ich war echt durch.

Aber es gab Menschen, die dachten, sie könnten mir helfen. Da hatte ich Glück. Sie kümmern sich um alles: Sie hören mir zu und beruhigen mich, wenn ich ausraste. Sie gehen mit mir zur Therapie und helfen mit den Rechnungen. Sie treffen Entscheidungen, die mir zu viel sind und unterstützen mich, den Alltag zu bewältigen.

Seitdem habe ich das Gefühl, ich lebe wieder und werde wie ein Mensch behandelt.

* Fiktive Person und Geschichte, angelehnt an reale Personen und Geschichten aus der täglichen Arbeit der Fachverbände.

SkF, SKM und IN VIA im Erzbistum Köln: 

SCHNELLE HILFE, BEDARFSGERECHTE ANGEBOTE, INNOVATIVE ANSÄTZE.

EXISTENZSICHERUNG

Die Begleitung und Unterstützung von Menschen, die von Armut betroffen sind, ist eine der zentralen Aufgaben in der Sozialen Arbeit. Das Existenzsicherungsrecht soll dabei jedem Hilfebedürftigen die materiellen Voraussetzungen, die für seine physische Existenz und ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unerlässlich sind, garantieren. Die Missstände in der Gesellschaft werden wir nicht zur Gänze auflösen, aber wir erheben unsere Stimme in Politik und Gesellschaft.

WIE WIR HELFEN

Wir sind da, wenn die Existenzsicherung wegbricht und machen niederschwellige Angebote, die Menschen auffangen und ihnen helfen, sich selbst zu helfen.

  • Wir hören zu und beraten
  • Wir vermitteln Schlafplätze für Menschen ohne Wohnung und Plätze für betreutes Wohnen
  • Wir helfen, wenn Menschen einen Arzt brauchen und keine Krankenversicherung haben
  • In den Bahnhofsmissionen helfen wir jedem: Sofort, ohne Anmeldung, ohne Voraussetzungen erfüllen zu müssen und gratis. Egal ob mit Auskünften, beim Ein-, Aus- und Umsteigen, mit Übernachtungsmöglichkeiten, indem wir allein reisende Kinder begleiten (Kids on Tour) oder auch in akuten Nöten oder existenziellen Notlagen
  • Wir unterstützen Menschen bei Behördengängen
  • Wir übernehmen gesetzliche Betreuungen

UNSERE FACHVERBÄNDE